#11 - Blut und Asche in Düttling

Shownotes

Stell dir vor: Es ist eine Mainacht im Jahr 1800. Die Eifel liegt still. Kein Licht außer dem Schein einer Kerze hinter den Fensterläden. Keine Straßen, keine Polizei, keine Sicherheit. Und draußen, irgendwo im Dunkel zwischen den Bäumen, bewegen sich etwa vierzig Männer. Willkommen bei Eifelmord. Ich bin Tatjana, und heute nehme ich euch mit in eine der düstersten Nächte der Eifeler Geschichte — in die Nacht vom 19. auf den 20. Mai 1800. In die Nacht, in der das Gasthaus Nießen in Düttling bei Heimbach in Flammen aufging. In die Nacht, in der zwei Menschen starben. Und in die Nacht, die uns heute noch etwas erzählt über das, was passiert, wenn ein Staat seine Menschen im Stich lässt.

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00:00:00: Bestell dir vor, es ist eine Main-Acht im Jahr eighteenhundert.

00:00:03: Die Eifel liegt still!

00:00:04: Kein Licht außer dem Schein einer Kerze hinter den Fenster leden.

00:00:07: Keine Straßen keine Polizei keine Sicherheit und draußen irgendwo im Dunkel zwischen den Bäumen bewegen sich etwa vierzig Männer.

00:00:18: Willkommen bei Eifelnmord.

00:00:19: Ich bin Tatjana Und heute nehme ich euch mit in eine der düstersten Nächte der Eifeler Geschichte In die Nacht vom neunzehnten auf den zwanzigsten Mai Achtzehnhundert Niesen in Dütling bei Heimbach in Flammen aufging.

00:00:34: In die Nacht, in der zwei Menschen starben und in die Nacht ,die uns heute noch etwas erzählt über das was passiert wenn ein Staat seine Menschen im Stich lässt.

00:00:46: Lehnt euch zurück.

00:00:47: diese Geschichte ist eine wahre Geschichte und sie ist brutal.

00:00:51: Kapitel eins Die Eifel des Jahr eighteen hundert Eine Welt aus den Fugen.

00:00:57: Um zu verstehen, was in Jena Main-Acht geschah, müssen wir kurz zurückgehen.

00:01:01: Nicht weit!

00:01:02: Nur sechs Jahre – es ist Herbst, siebzehnhundertvier und neunzig.

00:01:06: Französische Truppen marschieren in die Eifel ein.

00:01:08: Das heilige römische Reich dieser uralte zerbrechliche Flickenteppich aus Fürstentümern und Kirchengebieten hat seine Kontrolle über Die Linke Rheinseite verloren und mit ihr verschwinden die alten Strukturen, die lokalen Herrscher, die vertrauten Gesetze, die bekannten Behörden.

00:01:27: Ab seventeenhundertachtundneunzig ist die Eifel dann formell eingegliedert ins französische Staatsgebiet – klingt nach Ordnung!

00:01:34: Ist es aber nicht?

00:01:35: Denn die neuen Herren aus Paris bringen Dinge mit, die die Bevölkerung aufbringen, steuern noch mehr Steuern.

00:01:44: Zwangsrekrutierungen für Napoleons Armeen und das Schließen der Kirchen, des wichtigsten sozialen Ankerpunkts in einer ärzkatholischen Region.

00:01:54: Die Menschen in der Eifel sind verarmt verbittert und misstrauisch gegenüber allem was nach Obrigkeit aussieht – die französischen Verwaltungsstrukturen sind dünn gesät.

00:02:03: Es gibt nicht genug Genendamen, nicht genug Richter, nicht genug Präsenz.

00:02:07: Und in dieses Vakuum, in diese dunkle Leerstelle zwischen dem alten und dem neuen Staat drängt sich die Gewalt.

00:02:15: Räuberbanden sind in dieser Zeit keine Seltenheit.

00:02:18: Sie ziehen durch Wälder und über Landstraßen, überfallen Reisende, Gasthäuser, Bauernhöfe.

00:02:24: Manche geben sich sogar als französische Soldaten aus um Angst einzuflösen und zu verhindern dass die Opfermeldung erstatten.

00:02:32: es ist eine zeit in der man als einfacher mensch nie wirklich sicher sein kann nicht auf der Straße nicht einmal Zuhause.

00:02:40: In diese Welt wird Johann Niesen hineingeboren.

00:02:43: Ein Mann, der in Dütling einem kleinen Ort bei Heimbach in der Eifel ein Gasthaus betreibt.

00:02:48: Er ist auch Zollpechter – er hat einen Hof!

00:02:51: Er isst nach den Maßstäben seiner Zeit und seiner Region.

00:02:54: ein Mann mit ein bisschen mehr als andere.

00:02:57: Und genau das macht ihn zur Zielscheibe.

00:03:01: Kapitel II Der Vorabend.

00:03:05: Es ist der achzehnte Mai, ein Samstag.

00:03:07: Ein Samstag, Notar Josef Bücken reitet durch die Dörfer rund um Heimbach.

00:03:12: Er hat einen Auftrag Steuern und Abgaben einsammeln.

00:03:15: Das war damals so üblich, ein Amtsträger macht seine Runde kassiert ein was die Leute schulden Und kehrt dann mit dem Geld zurück.

00:03:23: Für Bücken endet dieser Tag im Gasthaus Niesen in Dütling.

00:03:26: er bleibt über Nacht.

00:03:28: Was Bücken nicht weiß, was er nicht wissen kann ist das jemand zugeschaut hat oder zugehört oder weitergeplaudert hat.

00:03:35: Die genaue Identität des Informanten ist bis heute nicht gesichert aber die Historiker sind sich einig Der Überfall der in der folgenden Nacht stattfinden wird ist kein Zufallsverbrechen.

00:03:46: Die Täter wissen dass Bücken dort ist.

00:03:48: sie wissen dass er Geld bei sich hat.

00:03:51: Sie wissen wohin sie müssen.

00:03:54: Irgendwo in der nacht hält eine Gruppe von Männern rat.

00:03:57: Sie kommen aus verschiedenen Richtungen, verschiedenen Dörfern, verschiedenen Lebensläufen.

00:04:01: Manche sind Kriminelle mit langer Erfahrung, manche sind vielleicht Männer die irgendwann eine falsche Entscheidung getroffen haben und jetzt nicht mehr raus können.

00:04:12: Zusammen sind sie an diesem Abend etwa vierzig Personen und sie alle haben dasselbe Ziel – das Gasthaus Niesen.

00:04:21: Kapitel drei Die Nacht des neunzehnten Mai.

00:04:23: Vierzig Männer im Dunkeln.

00:04:26: Es ist nach Mitternacht, in Dütling schläft alles.

00:04:29: Johann Niesen, sein Sohn Andreas seine fünfjährige Nichte Christina der Notar Bücken und vermutlich noch einige weitere Hausbewohner liegen in ihren Betten.

00:04:38: Das Gasthaus... ...ist zu der Zeit geschlossen.

00:04:44: Die Türen sind verriegelt.

00:04:48: Dann kommt der erste Schlag.

00:04:50: Einem Bericht zufolge benutzen die Männer einen sogenannten Rennbaum Ein schweres stumpfes Holz, einen Baumstamm.

00:04:57: Damit hemmern sie gegen die Eingangstür wieder und wieder.

00:05:00: das Holz splittert, die Scharniere geben nach – dann sind Sie drinnen!

00:05:05: Was jetzt folgt ist organisiertes Chaos und Gewalt, rohe brutale gezielte Gewalt.

00:05:11: Die Anwesen werden geweckt aus ihren Betten gezerrt gefesselt, die Räuber wissen genau was sie wollen Geld, Wertgegenstände alles was sich tragen lässt.

00:05:20: Sie verhören die Bewohner schlagen sie, foltern sie um herauszubekommen Wo Niesen sein Geld versteckt.

00:05:27: Johann Niesen und Notar Bücken sind die Hauptziele, beide werden besonders brutal behandelt.

00:05:34: Ich will hier kurz innehalten Denn was in dieser Nacht passiert ist nicht der elegant choreografierte Raub aus einem Hollywood-Film.

00:05:44: Es isst archaische Gewalt.

00:05:46: Männer, die über andere Menschen herfallen, die ihnen ausgeliefert sind.

00:05:51: Familienmitglieder, die zusehen müssen wie ihre Angehörigen misshandelt werden.

00:05:57: Ein kleines Kind irgendwo in diesem Haus mitten in diesem Albtraum.

00:06:03: Die Räuber durchsuchen das Haus Zimmer für Zimmer, sie wühlen durch Truhen, heben Dielen auf suchen nach Verstecken.

00:06:10: als einige von ihnen sich unter niesens Bettbücken auf der Suche nach einem Versteck geschieht etwas dass niemand geplant hat eine Matratze fängt Feuer.

00:06:23: Ob es ein umgekipptes Licht war, eine Kerze, einen Funke?

00:06:26: Wir wissen das nicht genau.

00:06:27: Was wir wissen – das Feuer breitet sich aus schnell zu schnell!

00:06:31: Das alte Holzgebäude die trockenen Balken, die Stromatratzen alles brennt Die Räuber flüchten.

00:06:41: Sie nehmen ihre Beute mit, was immer sie in dieser chaotischen Nacht zusammengerafft haben.

00:06:46: Draußen teilen sie auf noch in der Dunkelheit, noch in die Nähe des brennenden Hauses.

00:06:51: Dann verschwinden sie in verschiedene Richtungen über verschiedene Wege zurück über den Rhein.

00:06:57: und im Haus das jetzt brennt Andreas Niesen, der Sohn des Wirts kommt in den Flammen um.

00:07:03: Er kann nicht fliehen oder er versucht es und es gelingt ihm nicht!

00:07:06: Und Kristina die fünfjährige Nichte, fünf Jahre alt sie stirbt in dieser Nacht ebenfalls.

00:07:11: Ob sie schläft und nie aufwacht ob sie versucht zu flieh'n und ist nicht schafft.

00:07:16: wir wissen es nicht.

00:07:17: Was wir wissen?

00:07:18: Sie stirbt!

00:07:21: Johann Niesen überlebt schwer verletzt Bücken überleibt das Gasthaus brennt bis auf die Grundmauer nieder Kapitel vier, die Neuwiederbande.

00:07:30: Wer waren diese Männer?

00:07:32: Der Überfall auf das Gasthaus Niesen wird der sogenannten Neuwiederbandezugeschrieben und dieser Name verdient eine Erklärung weil er leicht in die Irre führen kann.

00:07:42: Die Neuwiederbande war keine festgefügte Organisation Kein Syndikat, keine Hierarchie mit klarem Chef an der Spitze.

00:07:50: Sie war – und das ist in der Forschung gut dokumentiert ein loses Netzwerk von Kriminellen Das sich je nach Gelegenheit zusammenfand.

00:07:58: Für einen bestimmten Überfall wurden Kumpanen angeheuert.

00:08:02: Manche waren Profis, manche Gelegenheitstäter.

00:08:05: Nach der Tat trennten sich die Wege wieder.

00:08:08: Bekannte Namen innerhalb dieses Netzwerks Der Züllicher Wilhelm, Herz Hirsch Michael Meyer und ein Franzose namens Matthias Roucher bekannt unter dem Spitznamen The Major.

00:08:18: Das klingt nach Rang-und Ordnung, täuscht aber darüber hinweg dass diese Gruppe keine Armee war sondern ein Schwarm.

00:08:25: Der bekannteste Name, der mit der Neuwiederbande in Verbindung gebracht wird ist Matthias Weber.

00:08:30: Auch der Fetzer genannt.

00:08:32: Weber ist insofern eine interessante Figur als sein Leben und seine Verbrechen literarisch und historisch gut dokumentiert sind.

00:08:40: Er war einer der gefährlichsten Männer seiner Zeit in dieser Region – und er trieb sein Unwesen nicht nur in der Eifel sondern auch im Westerwald am Mittelrhein im Rheinland!

00:08:53: Es ist wichtig zu betonen, was die Neuwiederbande nicht war.

00:08:57: Sie war nicht Schinder Hannes.

00:08:58: Johannes Bückler der legendäre Räuberhauptmann vom Mittelrhein isst in der Populärkultur bis heute präsent Theaterstücke Filme Lieder.

00:09:08: Er hat eine Art Robin Hood-Image bekommen das historisch zumindest fragwürdig ist.

00:09:15: Die Neuwiederbandee dagegen ist kaum bekannt obwohl sie nach allem was wir wissen weitaus brutaler vorging.

00:09:22: Eine zeitgenössische Quelle beschreibt die Aktivitäten vergleichbarer Banden jener Zeit mit den Worten brennende Häuser, ermordete Wanderer, ganze erwirkte Familien.

00:09:32: Das ist kein literarischer Übertreibungsgestos – das ist das was in den Polizei und Gerichtsprotokollen derzeit dokumentiert ist.

00:09:41: Nach dem Überfall in Dütling macht die Bande weiter.

00:09:43: Bereits im Juli, also zwei Monate später schlägt sie in Niedersehlheim bei Marburg zu.

00:09:49: Berichten zufolge mit einer Beute von zehntausend Florien.

00:09:53: Weitere Überfälle folgen – in Hilscheidt bei Wallendar, in Montabauer, in Niederbreisig und in Boyle.

00:10:03: Eine blutige Spur quer durch das Rheinland.

00:10:07: Matthias Weber, alias der Fetzer wird schließlich gefasst Aber die Bande dieses Netzwerk hört damit nicht auf.

00:10:16: Andere übernehmen, andere schließen sich zusammen.

00:10:19: Das System, das solche Männer produziert funktioniert weiter.

00:10:30: Ich möchte jetzt einen Schritt zurücktreten und eine Frage stellen, die unbequemer ist als die Frage nach den Tätern – warum passiert so etwas?

00:10:39: Was sind die Bedingungen, unter denen vierzig Männer bereit sind in einer Mai Nacht ein Gasthaus zu überfallen, Menschen zu foltern und dabei den Tod zweier Menschen zu riskieren?

00:10:50: Die Antwort ist komplex.

00:10:51: Aber einen Teil der Antwort liegt in dem was ich zu Beginn beschrieben habe – dem Machtvakuum dem Zusammenbruch alter Strukturen.

00:10:59: Der französischen Besatzung, die zwar formell Ordnung beanspruchte, diese aber nicht überall durchsetzen konnte – den geschwächten Gemeinden, den überforderten oder abwesenden Behörden.

00:11:10: Ein weiterer Teil der Antwort liegt in der Armut.

00:11:13: Die Eifel war keine reiche Region.

00:11:15: Die meisten Menschen lebten von der Landwirtschaft in einfachen Verhältnissen.

00:11:19: Die zusätzliche Steuerlast der Franzosen traf viele hart.

00:11:22: Wer keine anderen Optionen sah oder meinte, keine zu haben für den war der Schritt in die Kriminalität vielleicht kürzer als für uns heute vorstellbar.

00:11:31: Das ist keine Entschuldigung es ist ein Versuch einer Erklärung.

00:11:36: Und dann ist da noch das System der losen Banden selbst.

00:11:39: Historiker wie Udo Fleck, der sich in seiner Dissertation intensiv mit der kollektiven Kriminalität am Rhein um eighteenhundert beschäftigt hat beschreiben die soziale Zusammensetzung dieser Gruppen als Heterogen entlaufene Soldaten verarmte Handwerker klein kriminelle Gelegenheitstäter Menschen, die irgendwo am Rand der Gesellschaft gelandet waren und sich gegenseitig fanden.

00:12:02: Was die Neu-Wieder-Bande von modernen organisierten Verbrechern unterschied, es gab keine Loyalitäten, die über den einzelnen Überfall hinausging.

00:12:10: Man traf sich, man handelte, man teilte die Beute – man ging!

00:12:14: Das machte diese Gruppen schwer zu fassen und schwer zu verfolgen, denn wer flüchtete über den Reihen auf der rechte Seite befand sich außerhalb der Reichweite der französischen Behörden.

00:12:24: Kapitel VI Die Stille danach.

00:12:28: Was passiert nach dem Brand?

00:12:29: Was passiert mit Johann Niesen, dem Überlebendenwirt.

00:12:32: Dem Mann der in jener Nacht seinen Sohn und seine Nichte verlor und selbst schwerste Verletzungen erlitt?

00:12:39: Die Quellen schweigen weitgehend.

00:12:41: Wir haben keine Briefe von ihm, keine Tagebucheinträge, keine Zeugenaussagen in einem offiziellen Prozess der sich explizit mit dem Überfall in Dütling befasst – das sagt etwas!

00:12:51: Es sagt etwas darüber wie die Justiz in dieser Zeit funktionierte oder nicht funktionierte.

00:12:56: Viele der Täter wurden nie gefasst, nie identifiziert, nie zur Rechenschaft gezogen.

00:13:02: Was wir haben sind Rekonstruktionen.

00:13:04: Historiker stützen sich auf Ordnungsbehördenakten und zeitgenössische Kroniken etwa Georg Friedrich Becker's aktenmäßige Geschichte der Räuberbanden an den beiden Ufern des Rheins, erschienen in Köln kurz nach dem Überfall auf Begehungsprotokolle und auf das was Nachbarn- und Amtsträger in die Feder diktierten.

00:13:25: Es gibt keine Tonaufnahmen, keine Fotos, keine direkten Augenzeugenberichte – in dem Sinne wie wir sie heute kennen!

00:13:31: Was bleibt sind Spuren, Andeutungen, Bruchstücke Und das macht diese Geschichte auf eine eigentümliche Weise noch erschreckender.

00:13:39: Denn was mit den Opfern geschah, wie sie ihren Verlust verarbeiteten?

00:13:43: Ob Johann Niesen je wieder auf die Beine kam, ob er das Gasthaus wieder aufbaute... Was aus ihm wurde – das wissen wir nicht!

00:13:50: Ihre Stimmen sind

00:13:51: verstummt.".

00:13:53: Was wir wissen, das Gebäude, dass an der Stelle des Gasthauses Niesen stand oder wieder aufgebaut wurde existiert noch heute.

00:14:00: Es gilt als historisches Zeugnis dieser Ereignisse – ein Mahnmal auch wenn es nie als solches ausgewiesen wurde.

00:14:07: Kapitel sieben eine Geschichte über uns.

00:14:11: Ich erzähle euch diese Geschichte nicht nur weil sie spannend ist sondern weil sie über zweihundertzwanzig Jahre alt ist und trotzdem frisch klingt.

00:14:18: Ich erzähle Sie, weil sie etwas sagt das über die Eifel im Jahr eighteenhundert hinausgeht.

00:14:47: was Andreas Niesen mit dem Leben bezahlt hat.

00:14:52: Was das fünfjährige Mädchen namens Christina, dessen Nachname uns die Quellen nicht einmal überliefern in jener Nacht erlebt

00:14:59: hat.".

00:15:01: Ich denke an Christina wenn ich diese Geschichte erzähle.

00:15:04: sie ist fünf Jahre alt Sie schläft vielleicht als die Männer kommen oder sie wird wach und versteht nicht etwas passiert Und dann gibt es das Feuer und dann gibt Es sie nicht mehr.

00:15:15: Das ist True Crime, nicht Thriller.

00:15:17: Nicht Unterhaltung.

00:15:18: Echte Menschen, echte Nächte, echtes Sterben.

00:15:22: Abspann und Quellen!

00:15:24: Das war die Geschichte des Überfalls auf das Gasthaus Niessen in Dütling bei Heimbach – Nacht vom Neunzehnten auf den Zwanzigsten Mai, eighteenhundert.

00:15:32: Die historischen Grundlagen dieser Episode stützen sich unter anderem auf die Forschungen von Udo Fleck sowie auf zeitgenössische Quellen wie Becker's Räuberbandenkronik aus dem Jahr eighteenhundertvier.

00:15:43: Wer mehr über die Neu-Wiederbande und ihren bekanntesten Akteur Matthias Weber erfahren möchte, findet in der Biografie von Keil & Dieppenbach aus dem Jahr zeig einen guten Einstieg.

00:15:55: Wenn euch diese Episode gefallen hat, abonniert den Podcast, hinterlasst eine Bewertung und erzählt jemanden davon – denn diese Geschichten verdienen es gehört zu werden!

00:16:06: Bis zum nächsten Episode hört wieder rein.

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